Zahnaufhellung zu Hause – ist das eine gute Wahl?

Das Internet ist voll von Informationen über angeblich wirksame Methoden zur Zahnaufhellung zu Hause. Bei der Lektüre solcher Ratgeber sollten Sie jedoch vorsichtig sein - die meisten dieser Behandlungen können zu irreversiblen Schäden an Ihren Zähnen führen!

Warum? Es gibt viele Gründe für die Verfärbung der Zähne, deshalb ist eine richtige Diagnose und Anpassung der Aufhellungsmethode wichtig - Kaffee- und Teeablagerungen werden durch Reinigung entfernt, und einige Medikamente (z.B. Tetrazykline) verursachen Farbveränderungen der Zähne, die nicht anders als durch eine Überkronung oder Verblendung beseitigt werden können.

Zu den am häufigsten verwendeten häuslichen Zubereitungen gehören:

  • Backpulver, Zitronensäure, Zitronensaft - sie sind absolut nicht zu empfehlen, da sie zur Auflösung des Zahnschmelzes und zu dessen Abrieb führen, und eine wiederholte und längere Wiederholung des Verfahrens führt zu einer Überempfindlichkeit der Zähne.
  • Aufhellende (abrasive) Pasten - sind für Patienten gedacht, die viel Kaffee und Tee trinken und Zigaretten rauchen, dürfen aber nur 1-2 Mal pro Woche verwendet werden. Wenn sie zu oft verwendet werden, führen sie zu einem irreversiblen Verlust der Zahnhartsubstanz.
  • Aktivkohle - wirkt ähnlich wie abrasive Zahnpasten, indem sie die Zahnoberfläche poliert und Ablagerungen von der Oberfläche entfernt, aber auch den Zahnschmelz beschädigt und das Zahnfleisch reizt, und aufgrund ihrer schwarzen Farbe bricht sie das Licht und nur den Schein der Aufhellung gibt, nicht aber den tatsächlichen Effekt.
  • Zahnaufhellungsstreifen (Bleaching-Strips) - enthalten Substanzen, die die Zähne aufhellen, können aber bei zu häufiger und zu langer Anwendung zu Schäden am Zahnmark führen, insbesondere bei Karies oder Schmelzfrakturen, daher sollte ihrer Anwendung eine Untersuchung beim Zahnarzt vorausgehen.
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