COVID-19 und die Gesundheit der Mundhöhle

Mundgesundheit und Coronavirus ist eine wechselseitige Beziehung - das bedeutet, dass sowohl das Virus die Zähne nicht verschont, aber auch umgekehrt: zahnärztliche Vernachlässigung kann den Verlauf der Infektion beeinflussen.

Zu den respiratorischen Symptomen bei COVID-19 und nach der Genesung von der Krankheit gehören Husten und Atemnot, die die Mundtrockenheit verstärken, die ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies und Mundgeruch ist. Andererseits kann eine längere Antibiotikatherapie oder eine Abnahme der Immunität zur Entwicklung von oraler Mykose und Aphten beitragen.

Die Studien bestätigen, dass auch der Stress, der mit der Pandemie einhergeht, zu einer wachsenden Zahl von Patienten führt, die mit den Zähnen knirschen, über Zahntraumata (Frakturen oder Risse) und Kiefergelenkbeschwerden berichten.

Fortgeschrittene Entzündungen in der Mundhöhle oder eitrige Läsionen können zur Aussaat von Bakterien ins Blut führen. Infolgedessen kann es zu Infektionen des Herzens kommen, insbesondere bei Patienten mit Klappenfehlern oder nach Klappenoperationen.

Laut der Studie war ein schwerer Verlauf von COVID-19 häufiger bei Menschen mit schlechter Gesundheit der Mundhöhle zu beobachten. Darüber hinaus können vernachlässigte Zähne und Zahnfleisch zu einer prolongierten Genesungszeit führen und den Heilungsprozess verzögern.

Daher empfiehlt sich gerade für genesende Patienten ein Besuch in der Zahnarztpraxis mit einer eingehenden zahnärztlichen Untersuchung.

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